Warum zeigt der Bericht „Beliebteste Dateien“ mehr Treffer an als der Download-Bericht?

Es kommt häufig vor, dass der Bericht „Beliebteste Dateien“ mehr Treffer anzeigt als der Download-Bericht. Aus folgenden Gründen: Viele Browser enthalten zum Anzeigen von PDF-Dateien ein Plug-in, mit dem bei diesen Dateien immer nur eine Seite angezeigt wird. Die erste Seitenanforderung führt zu einem Statuscode 200 vom Webserver. Alle folgenden Seiten ergeben einen Statuscode 206 (teilweiser Download), da das Browser-Plug-in nur die angezeigte Seite und nicht das gesamte Dokument herunterlädt. Folglich verzeichnet der Webserver beim Anzeigen von fünf PDF-Seiten desselben Dokuments einen Treffer mit dem Statuscode 200 und vier Treffer mit dem Statuscode 206, die zusammen als dasselbe PDF-Dokument protokolliert werden.

So werden diese Informationen in Urchin-Berichten angezeigt:

Downloads: Ein Download-Treffer erfordert einen Statuscode 200, 302 oder 304, sodass im Bericht nur ein Download für diese PDF-Datei angezeigt wird, z. B. der einzelne Treffer mit dem Statuscode 200.

Der Bericht „Beliebteste Dateien“ enthält alle erfolgreichen Dateianforderungen, bei denen der Statuscode 2XX, 302 oder 304 lautet und deren Dateien dem richtigen MIME-Typ entsprechen, um als Seitenzugriff zu gelten. Urchin behandelt standardmäßig alle MIME-Typen als Seitenzugriff. Davon ausgenommen sind Dateien mit den folgenden Suffixen: GIF, JPG, JPEG, PNG, JS, CSS, CUR, ICO, IDA.

Die fünf PDF-Anforderungen im obigen Beispiel würden somit alle als Treffer zu diesem Dokument im Bericht „Beliebteste Dateien“ gezählt, da jeder Treffer einen Statuscode 200 oder 206 aufweist.

Jeder Treffer eines teilweisen Downloads (Status 206) zählt als gesonderter Seitenzugriff, da jeder Treffer gewissermaßen einer einzelnen Seite in einem mehrseitigen PDF-Dokument entspricht.

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